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Hasbulats Chance |
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Freitag, den 28. Oktober 2011 um 19:32 Uhr |
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Vier Monate sind vergangen, seitdem der Deutsche Bundestag mit der Annahme unserer Petition eine echte Chance für Hasbulat eröffnet hat, und wahrscheinlich fragt sich der ein oder andere unserer Unterstützer, was inzwischen geschehen ist.
Hasbulat besucht seit den Sommerferien die erste Klasse der Grundschule in Bad Endbach. Parallel dazu laufen Vorbereitungen für die anstehenden lebenswichtigen Operationen, die ihn immer wieder (teils für mehrere Tage) in die Klinik auf den Lahnbergen führen. Wie vorhergesehen hat sich seine gesundheitliche Situation leider soweit verschlechtert, dass seine Nieren inzwischen kaum mehr das erforderliche Minimum an Funktion zu leisten vermögen. Schon in allernächster Zukunft wird sein Überleben von einer Nierenersatztherapie abhängen. Bis zu einer Nierentransplantation wird er dann zumindest übergangsweise auf Dialyse angewiesen sein. Erschwerend kommt hinzu, dass bei Therapieversuchen in seiner Heimat der Harntrakt in Mitleidenschaft gezogen wurde und nun zunächst erfolgreich saniert werden muss, bevor an den Einsatz einer gesunden Niere zu denken ist.
Trotz dieser Belastungen ist Hasbulat im Großen und Ganzen guten Mutes und sein Verhältnis zu den Ärzten und Pflegern ein freundliches. Sicher hilft ihm auch der Umstand, dass die ganze Tragweite seiner Erkrankung das Fassungsvermögen eines lebensfrohen Achtjährigen übersteigt. Seine ehemalige Lehrerin Frau Rieger hält weiter den Kontakt zur Familie und steht Hasbulat und seinen Eltern von der Organisation eines Übersetzers für Arztgespräche bis zum gemeinsamen "Schnecken-Basteln" im Krankenhaus zur Seite.
Gemeinsam mit der Familie Hadaev danken wir noch einmal allen, die dabei mitgeholfen haben, Hasbulat (s)eine Chance zu eröffnen, und freuen uns über jeden, der ihm mit uns für die kommende Zeit beide Daumen drückt!

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Januar 2012 um 00:21 Uhr |
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Hasbulat wird leben! |
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Freitag, den 01. Juli 2011 um 19:23 Uhr |
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Am 30. Juni hat der Deutsche Bundestag die Beschlussempfehlung des Petitionsauschusses im Rahmen der "Sammelübersicht 281 zu Petitionen" einstimmig angenommen!
Hasbulat darf somit vorerst in Deutschland bleiben und die behandelnden Ärzte haben nun grünes Licht für die Einleitung der dringend notwendigen Behandlungen und Operationen, von denen langfristig Hasbulats Leben abhängt.
Wir bedanken uns gemeinsam mit Hasbulat und seiner Familie ganz herzlich bei allen, die mit ihrer Unterstützung dazu beigetragen haben, die Aktion "Hasbulat will leben!" zum Erfolg zu führen!

Schließlich war nach Aussage der stellvertretenden Sprecherin des Petitionsausschusses Sonja Steffen nicht zuletzt die beeindruckende Zahl an Unterschriften einer der Gründe für dessen positive Entscheidung.
Zusammen mit der Vorklasse wünschen wir Hasbulat und seiner Familie alles Gute für die Zukunft und glauben ganz fest daran:
Hasbulat wird leben!
Die Presse berichtete am 1. Juli unter dem Titel:
Oberhessische Presse: Bundestag stimmt zu - Hasbulat bleibt!
Hinterländer Anzeiger: Hasbulat kann vorerst bleiben |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Oktober 2011 um 19:55 Uhr |
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Hasbulats Chancen steigen |
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Freitag, den 10. Juni 2011 um 00:13 Uhr |
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 Am 8. Juni hat der Petitionsauschuss die Eingabe für Hasbulat positiv bewertet. Besonders bemerkenswert ist, dass der Beschluss fraktionsübergreifend einstimmig zu der höchstmöglichen Bewertung "zur Berücksichtigung an die Bundesregierung" kam.
Neben der im Falle einer Abschiebung für Hasbulat lebensbedrohlich unsicheren medizinischen Perspektive war nach Aussage der stellvertretenden Sprecherin des Ausschusses Sonja Steffen auch die beeindruckende Zahl an Unterschriften einer der Gründe für die positive Entscheidung.
Nach ihrer Einschätzung ist es schon recht unwahrscheinlich, dass ein solch klares Votum vom Bundestag noch gekippt wird!
Dennoch freuen wir uns mit Hasbulat über jeden, der ihm für die endgültige Abstimmung (die voraussichtlich in der Sitzung vom 30. Juni unter Punkt 42e erfolgt) weiterhin den ein oder anderen Daumen drückt. 
Die Oberhessische Presse berichtete am 9. Juni unter dem Titel:
Bleiberecht: Hasbulats Chancen steigen
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. Juli 2011 um 00:13 Uhr |
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Hasbulat will leben! |
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Dienstag, den 05. April 2011 um 13:46 Uhr |
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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Unterstützer,
es ist zwar etwas ungewöhnlich, doch unsere Vorklasse braucht dringend eure Hilfe !!!
Seit Anfang des Schuljahres geht Hasbulat mit uns in die Schule. Er kommt mit seiner Familie aus Tschetschenien. Hasbulat ist schwer nierenkrank und konnte in seinem Heimatland nicht ausreichend medizinisch versorgt werden. Um sein Leben zu retten, sind seine Eltern mit ihm und seiner Schwester im Frühjahr 2010 nach Deutschland gekommen. Seitdem wird er vom Uniklinikum Marburg erfolgreich mit der erforderlichen medizinischen Ausstattung und Fachkompetenz betreut. Dank dieser Versorgung und spezieller Sonden-Nahrung geht es ihm inzwischen viel besser. Für die nächsten Monate sind entscheidende Operationen geplant, von denen auf lange Sicht sehr wahrscheinlich Hasbulats Leben abhängt.
Hasbulat geht gerne in die Schule, lernt Deutsch und hat zum ersten Mal in seinem Leben gleichaltrige Freunde, die ihn wirklich mögen und vermissen würden.
Nun aber soll die Familie kurzfristig nach Polen abgeschoben werden! Uns und den Eltern bereitet dies große Sorge, da Hasbulat dort wohl am Ende die dringend notwendige medizinische Versorgung nicht mehr erhalten würde. Es ist jedoch so gut wie sicher, dass sich Hasbulats Gesundheitszustand ohne die hier begonnene Behandlung samt der Versorgung mit Sonden-Nahrung drastisch verschlechtern wird. Die Eltern quält darüber hinaus die nicht unberechtigte Angst, dass Hasbulat unter diesen Umständen auf längere Zeit gesehen nicht überlebt. Doch:
Hasbulat will leben!
Wie könnt ihr Hasbulat helfen?
Frau Rieger, seine Klassenlehrerin, hat eine Petition an den Deutschen Bundestag geschrieben, mit der sie erreichen will, dass die Abschiebung Hasbulats ausgesetzt wird.
Um die Petition zu unterstützen ist es wichtig, viele Unterschriften zu sammeln. Auf dieser Seite könnt ihr den Petitionsflyer herunterladen. Auf seiner Rückseite findet ihr eine Liste, auf der ihr unterschreiben könnt. Vielleicht sprecht ihr auch eure Freunde und Verwandten an. Wir können jede Unterschrift gebrauchen!
Die ausgefüllten Unterschriftenlisten sendet ihr bitte per Post an die MPS Hartenrod. Für den Versand in einem Fensterumschlag braucht ihr sie nur an den Markierungen (den Strichen am Rand) zu falten.
Vielen Dank für eure Hilfe !!! |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Juni 2011 um 02:47 Uhr |
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Spenden für die Aktion |
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Dienstag, den 05. April 2011 um 15:12 Uhr |
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Um die Familie von Hasbulat sowie unsere Aktion fachkundig zu unterstützen, haben wir einen Anwalt beauftragt. Dieser muss natürlich ebenso wie der Druck der Unterschriftenlisten bezahlt werden. Wir haben deshalb im Namen der Schule ein Konto eingerichtet, über das die Aktion durch Spenden unterstützt werden kann:
Kontoname: Spendenkonto Hasbulat Hadaev / Konto: 116 402 2397
Bank: Sparkasse Marburg-Biedenkopf / Bankleitzahl: 533 500 00
Verwendungszweck: Aktion „Hasbulat will leben“
Jeder noch so kleine Betrag hilft ! |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 05. April 2011 um 22:04 Uhr |
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